Hantavirus in Deutschland: Symptome, Übertragung und Schutzmaßnahmen
Hantavirus in Deutschland: Was du über Übertragung, Symptome und Schutzmaßnahmen wissen solltest. Aktuelle Informationen für Haushalt und Prävention.
Wie wird Hantavirus übertragen? Infektionswege, Risikoumgebungen und was man beim Kontakt mit Nagetieren beachten sollte.
Medizinischer Hinweis
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Verdacht auf eine Infektion sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
In Deutschland ist die Rötelmaus (Myodes glareolus) der wichtigste Überträger des Puumala-Hantavirus. Sie lebt bevorzugt in Laub- und Mischwäldern, besonders dort, wo Buchen vorkommen.
Weitere Nagerarten können andere Hantavirus-Typen tragen:
Wichtig: Nicht jede Maus trägt Hantavirus. Die Prävalenz variiert regional und saisonal.
Einatmen von staubhaltigem Material mit Nagerausscheidungen
Anfassen von frischem oder getrocknetem Nagetierkot, Urin, Speichel
Selten – bei direktem Umgang mit lebenden Nagetieren
Wenn Nagetiere Zugang hatten
Aerogene Übertragung durch Staubaufwirbelung gilt als häufigster Infektionsweg in Deutschland.
Bestimmte Tätigkeiten und Orte sind mit erhöhtem Expositionsrisiko verbunden:
Hohe Risikoumgebungen:
Moderate Risikoumgebungen:
Für folgende Situationen besteht nach aktuellem Kenntnisstand kein erhöhtes Übertragungsrisiko:
In Europa ist eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Puumala-Virus nach aktuellem Stand der Wissenschaft nicht nachgewiesen.
In getrocknetem Nagetierkot oder Urin kann das Virus unter günstigen Bedingungen mehrere Wochen bis Monate infektiös bleiben.
Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass Hantavirus durch Haustiere wie Katzen übertragen wird.
Eine infizierte Maus sieht genauso aus wie eine nicht infizierte. Es ist nicht möglich, dies äußerlich zu erkennen. Jede Maus sollte daher als potenziell risikobehaftet behandelt werden.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Symptomen oder Verdacht auf eine Infektion sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
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