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Wohnschutz
Schlangen, Kröten & Molche → 17 Min. Lesezeit

Kröte, Frosch oder Molch im Keller: Was tun?

Kröte im Lichtschacht, Molch auf der Kellertreppe? So bestimmen Sie das Tier, bringen es richtig hinaus – auch bei Frost – und sichern den Schacht.

Von Vyacheslav Levchenko
Erdkröte sitzt im Herbstlaub am Boden eines Betonlichtschachts vor einem Kellerfenster, oben der Gitterrost

Im Oktober und November sitzt sie plötzlich im Lichtschacht, auf der Kellertreppe oder im Heizungskeller: eine dicke braune Kröte, ein Frosch oder ein kleiner, dunkler Molch. Das ist kein Zufall. Amphibien wandern im Herbst zu ihren Winterquartieren und suchen dabei dunkle, feuchte und frostfreie Verstecke. Lichtschächte und Kellerabgänge sehen genau so aus – und werden zur Falle, weil die Tiere an den glatten Wänden nicht wieder hinaufkommen. Ohne Hilfe verhungern oder vertrocknen sie dort.

Kurz gesagt: Holen Sie das Tier heraus – das ist erlaubt und erwünscht, obwohl alle heimischen Amphibien besonders geschützt sind. Mit feuchten Händen oder Handschuhen in einen Eimer, abends in der Nähe unter eine Hecke, in einen Laub- oder Holzhaufen setzen. Bei Frost nicht hinaussetzen, sondern in einem Karton mit feuchtem Laub kühl und frostfrei warten lassen. Danach den Schacht mit feinem Gitter abdecken und ein Brett als Ausstiegshilfe hineinstellen.

Inhalt · 8 Abschnitte

Warum Amphibien im Herbst im Keller landen

Kröten, Frösche und Molche verbringen den Sommer an Land, oft weit vom Laichgewässer entfernt, auch in Gärten. Sobald die Nächte im Herbst kühler werden, suchen sie ein Versteck für die Winterstarre: unter Laub- und Reisighaufen, in Mauerritzen, in Komposthaufen, in Erdlöchern, die sie selbst graben. Unterwegs sind sie vor allem in feuchten, milden Nächten.

Ein Lichtschacht vor dem Kellerfenster ist für sie ein Loch im Boden, das kühl und feucht riecht – genau das Gesuchte. Sie fallen durch den Gitterrost hinein und sitzen danach zwischen glatten Betonwänden fest. Kellertreppen wirken genauso: hinunter geht es Stufe für Stufe, hinauf nicht mehr. Durch angelehnte Kellerfenster und Spalten an der Kellertür kommen die Tiere bis in den Keller selbst.

Dort finden sie weder Nahrung noch die Feuchtigkeit, die ihre Haut braucht. Molche trocknen in einem trockenen Heizungskeller binnen Tagen aus, Kröten halten länger durch, verhungern aber über den Winter. Deshalb lohnt es sich, Schächte und Kellertreppen im Herbst einmal in der Woche zu kontrollieren.

Kröte, Frosch oder Molch? So bestimmen Sie das Tier

Für das, was Sie jetzt tun, ist die Art fast egal – alle Amphibien werden gleich behandelt. Wichtig ist sie nur beim Feuersalamander und bei seltenen, streng geschützten Arten.

Was Sie sehen Wahrscheinlich Besonderheit
Gedrungen, braun, trockene warzige Haut, dicke Drüsen hinter den Augen, läuft statt zu hüpfen Erdkröte Häufigster Fund, Hautsekret reizt Schleimhäute
Schlank, glatte feuchte Haut, dunkler Fleck hinter dem Auge, springt weit Grasfrosch Häufig, harmlos
Klein, dunkelgrau bis schwarz, Bauch leuchtend orange und ungefleckt Bergmolch Trocknet schnell aus – bald hinaus
Klein, bräunlich, samtige Haut, Bauch gelblich-orange mit dunklen Punkten Teichmolch Trocknet schnell aus – bald hinaus
Größer, schwarz mit leuchtend gelben Flecken Feuersalamander Nicht mit bloßen Händen anfassen
Groß, dunkel, Bauch orange-schwarz gefleckt, warzige Haut Kammmolch Streng geschützt – sehr vorsichtig umsetzen
Erdkröte im Profil am Boden – braune, warzige Haut, große Ohrdrüse hinter dem Auge, kupferfarbene Iris mit waagerechter Pupille
Erdkröte: 8 bis 13 cm, warzig, mit großen Drüsen hinter den Augen und kupferfarbener Iris. Der häufigste Gast im Lichtschacht. Foto: Fentriss · CC0 · via Wikimedia Commons Unsicher, welches Tier es ist? Im Bestimmer mit ähnlichen Arten vergleichen →

Erdkröte. Sie ist das Tier, das Sie im Lichtschacht am häufigsten finden. 8 bis 13 Zentimeter, braun bis grau, mit trockener, warziger Haut und großen Ohrdrüsen hinter den Augen. Die Iris ist kupferrot, die Pupille waagerecht. Sie bewegt sich krabbelnd und hüpft nur kurz. Erdkröten überwintern an Land und kehren im Frühjahr zu ihrem Geburtsgewässer zurück.

Grasfrosch zwischen braunem Laub und Moos – glatte rotbraune Haut, dunkler Schläfenfleck hinter dem Auge, helle Lippenlinie
Grasfrosch: glatte Haut und ein dunkler Fleck hinter dem Auge unterscheiden ihn von der Kröte. Er springt weit. Foto: Andreas Eichler · CC BY-SA 3.0 · via Wikimedia Commons Unsicher, welches Tier es ist? Im Bestimmer mit ähnlichen Arten vergleichen →

Grasfrosch. 7 bis 10 Zentimeter, gelb- bis rotbraun, mit glatter, feuchter Haut und einem dunklen Schläfenfleck hinter dem Auge. Er springt kräftig und weit, im Schacht oft gegen die Wände. Grasfrösche überwintern teils am Gewässergrund, teils an Land.

Bergmolch in Landtracht auf morschem Holz – schiefergrauer, fast schwarzer Rücken, an der Flanke leuchtet der orange Bauch hervor
Bergmolch in Landtracht: oben dunkel, der Bauch leuchtend orange und ohne Flecken. Im Keller trocknet er schnell aus. Foto: Kalmar Gabor · Public domain · via Wikimedia Commons Unsicher, welches Tier es ist? Im Bestimmer mit ähnlichen Arten vergleichen →

Bergmolch und Teichmolch. Molche sehen an Land ganz anders aus als im Frühjahr im Teich: klein, 7 bis 12 Zentimeter, mit samtig-trockener Haut und unauffälliger Färbung. Der Bergmolch ist oben dunkelgrau bis fast schwarz und hat einen ungefleckten, leuchtend orangen Bauch. Der Teichmolch ist bräunlich, oft mit einem dunklen Streifen am Kopf, sein Bauch ist gelblich-orange mit dunklen Punkten. Viele Menschen halten Molche im Keller für Eidechsen – Eidechsen haben aber Schuppen und sind flink, Molche sind langsam.

Teichmolch in Landtracht auf grauem Boden mit Steinchen – schlanker bräunlicher Körper mit feinen dunklen Punkten, langer Schwanz
Teichmolch in Landtracht: bräunlich und unscheinbar, wird oft für eine Eidechse gehalten. Er ist langsam und hat keine Schuppen. Foto: Thierry DERAS · CC BY-SA 3.0 · via Wikimedia Commons Unsicher, welches Tier es ist? Im Bestimmer mit ähnlichen Arten vergleichen →

Feuersalamander. In Häusern in Waldnähe, vor allem in den Mittelgebirgen, überwintern auch Feuersalamander gern in alten, feuchten Kellern. Schwarz mit leuchtend gelben Flecken, 15 bis 20 Zentimeter – er ist unverwechselbar. Für ihn gilt eine eigene Hygieneregel, siehe unten.

So bringen Sie das Tier richtig hinaus

Kröte oder Molch aus Keller und Lichtschacht retten

  1. 1
    Hände anfeuchten oder Handschuhe tragen

    Trockene Hände schaden der empfindlichen Amphibienhaut; Einmalhandschuhe vorher mit Wasser benetzen

  2. 2
    Behutsam aufnehmen

    Von unten mit der flachen Hand oder in einen Eimer bzw. Karton schieben, nicht am Bein oder Schwanz greifen

  3. 3
    Abends in der Nähe absetzen

    Unter eine Hecke, in einen Laub-, Reisig- oder Holzhaufen, wenige Meter vom Fundort – nicht weit wegtragen

  4. 4
    Fundstelle merken

    Ein Tier im Schacht heißt: Dort kommen weitere hinein, bis der Schacht gesichert ist

Wohin damit? Ein Platz, der feucht, geschützt und vor Katzen sicher ist: unter einer dichten Hecke, einem Dornenstrauch, in einem Laub- oder Reisighaufen, in einem Holzstapel oder einem Steinhaufen. Ein Gartenteich ist im Herbst nicht das Ziel – Erdkröten und Molche überwintern an Land, und ein Teich ohne flache Uferzone wird für sie zur nächsten Falle.

Abends und bei feuchtem Wetter. Am besten setzen Sie das Tier in der Dämmerung aus, wenn es von selbst aktiv wäre, und nicht in der Mittagssonne auf trockenen Boden.

Nicht mitnehmen, nicht „umsiedeln“. Amphibien sind ortstreu. Ein Tier, das Sie in einen Park oder an einen fernen Teich bringen, findet sein Winterquartier und im Frühjahr sein Laichgewässer nicht wieder. Und Sie können Krankheiten von einem Gewässer ins andere tragen. Dasselbe gilt im Frühjahr, wenn Frösche am Gartenteich nachts laut rufen: Auch dann darf sie niemand eigenmächtig fangen oder wegbringen – was Nachbarn stattdessen tun können, steht unter Frösche quaken beim Nachbarn.

Fund bei Frost: Winterpause im Karton

Finden Sie eine Kröte oder einen Molch mitten im Winter, an einem frostigen Tag, wäre das Hinaussetzen tödlich: Das Tier ist in Winterstarre zu langsam, um sich einzugraben, und erfriert. Dann gilt:

  1. Karton oder Kiste mit Luftlöchern vorbereiten und gut handhoch mit feuchtem Laub, feuchtem Moos oder lockerer Erde füllen.
  2. Das Tier hineinsetzen und den Karton an einen kühlen, frostfreien Ort stellen: einen unbeheizten Keller, eine Garage, einen Schuppen. Ideal sind wenige Grad über null. Ein warmer Wohnraum ist falsch – dort bleibt das Tier aktiv und verbraucht seine Reserven.
  3. Nicht füttern. In der Winterstarre fressen Amphibien nichts.
  4. Alle ein bis zwei Wochen prüfen, ob das Laub noch feucht ist, und es bei Bedarf leicht besprühen.
  5. Bei der nächsten milden, feuchten Wetterlage – nachts deutlich über dem Gefrierpunkt – das Tier abends draußen in einen Laub- oder Holzhaufen setzen. Spätestens im März, wenn die Krötenwanderung beginnt, muss es hinaus.

Ist das Tier verletzt, sehr abgemagert oder bewegt sich auffällig kaum, hilft eine Wildtierauffangstation oder die NABU-Gruppe vor Ort weiter; die Kontakte finden Sie über nabu.de.

Lichtschacht und Kellertreppe sichern

Kellerlichtschacht aus Beton mit schräg eingestelltem rauem Holzbrett mit Querleisten als Ausstiegsrampe, daneben angelehnter Gitterrost und eine Rolle feinmaschiges Gitter
Zwei Maßnahmen, die zusammen wirken: ein raues Brett als Ausstiegsrampe und ein feinmaschiges Gewebe auf dem Gitterrost.

Ein Lichtschacht, aus dem nie wieder ein Tier geholt werden muss, braucht zwei Dinge: einen Deckel, durch den keines hineinfällt, und einen Ausweg für das, was trotzdem hineinkommt.

  • Feinmaschige Abdeckung auf den Gitterrost. Eine Lichtschachtabdeckung aus Aluminium- oder Edelstahlgewebe wird auf den Rost gelegt und befestigt. Sie hält Laub, Kröten, Molche, Mäuse und Schlangen draußen und lässt Licht und Luft durch. Junge Amphibien sind winzig: Das Gewebe muss engmaschig sein, ein normales Fliegengitter genügt nur, wenn es fest anliegt und keine Lücke am Rand bleibt.
  • Ausstiegshilfe in den Schacht. Ein raues, unbehandeltes Brett schräg vom Schachtboden bis zur Oberkante stellen, am besten mit quer genagelten Leisten als Stufen. Kröten und Molche klettern daran hinaus. Glatte Bretter, Kunststoff und Metall funktionieren nicht.
  • Kellertreppen: Am Rand der Stufen eine durchgehende Rampe aus einem rauen Brett oder ein festgeschraubtes, grobes Netz anbringen – oder am oberen Absatz eine niedrige Sperre aus einem Brett, die Tiere gar nicht erst hinunterlässt.
  • Kellerfenster und Türspalten: Kellerfenster im Herbst nicht dauerhaft gekippt lassen oder mit Gitter sichern, Spalten unter der Kellertür mit einer Bürstendichtung schließen.

Was der Garten zusätzlich bieten kann: Wer Amphibien ein Winterquartier anbietet, lenkt sie von den Schächten weg. Ein Laub- oder Reisighaufen in einer ruhigen Gartenecke, ein Holzstapel oder ein Steinhaufen mit Hohlräumen bis unter die Frostgrenze sind genau das, was die Tiere im Herbst suchen.

Hautgift: Hände, Kinder, Hunde

Amphibien schützen sich mit Hautsekreten. Beim Anfassen passiert Menschen nichts, die Sekrete reizen aber Augen und Schleimhäute.

  • Hände waschen nach jedem Kontakt, nicht in die Augen fassen. Bei Kindern darauf achten, dass sie danach nicht die Finger in den Mund nehmen.
  • Erdkröte: Die großen Drüsen hinter den Augen geben bei Bedrängnis ein milchiges Sekret ab. Für Menschen ist das bei Hautkontakt harmlos.
  • Hunde, die eine Kröte ins Maul nehmen, speicheln danach oft stark und schäumen. Das Maul mit Wasser von der Seite ausspülen, ohne Wasser in den Rachen zu spritzen. Bei Erbrechen, Zittern, Taumeln oder anhaltendem Speicheln sofort zum Tierarzt.
  • Feuersalamander nicht mit bloßen Händen anfassen. Sein Sekret ist stärker, und vor allem schützt das den Salamander: Der aus Asien eingeschleppte Pilz Batrachochytrium salamandrivorans („Salamanderfresser“) tötet Feuersalamander und wird über Hände, Schuhe und Werkzeug verbreitet. Mit nassen Einmalhandschuhen oder in einem Gefäß hinaustragen, nahe dem Fundort absetzen. Tote Feuersalamander der Unteren Naturschutzbehörde melden – die Nummer finden Sie in der Behördensuche des Bundes unter Ihrem Ort und „Naturschutzbehörde“. Für Menschen und Haustiere ist der Pilz ungefährlich.

Schutzstatus: was erlaubt ist

Alle heimischen Amphibien stehen in Anlage 1 der Bundesartenschutzverordnung und sind besonders geschützt. Nach § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG ist es verboten, ihnen nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Ein Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit nach § 69 Abs. 2 BNatSchG mit einem Rahmen bis 50.000 Euro.

Ein Tier aus Lichtschacht oder Keller zu befreien, verstößt dagegen nicht gegen den Zweck dieser Regeln – es ist die Rettung, die Naturschutzverbände ausdrücklich empfehlen. Entscheidend ist, dass Sie es gleich in der Nähe wieder freilassen und nicht behalten. Eine kurze Winterpause im Karton bei Frost dient demselben Zweck.

Einige Arten sind zusätzlich streng geschützt (Anhang IV der FFH-Richtlinie), darunter Kammmolch, Laubfrosch, Kreuzkröte, Wechselkröte, Knoblauchkröte und Gelbbauchunke. Bei ihnen sind auch Fortpflanzungs- und Ruhestätten geschützt, also auch Winterquartiere im Garten. Wer einen Laub- oder Steinhaufen abräumen will, in dem Amphibien überwintern könnten, wartet damit bis zum späten Frühjahr. Eine Übersicht der geschützten Gartentiere mit den Bußgeldern der Länder steht im Ratgeber Geschützte Tiere im Garten; wenn statt einer Kröte eine Schlange im Schacht liegt, hilft der Ratgeber Schlange im Garten.

Einmal in der Woche nachsehen

Von Ende September bis November und wieder im März sind Amphibien unterwegs. Ein kurzer Blick in Lichtschächte und auf Kellertreppen einmal pro Woche rettet in dieser Zeit mehr Tiere als jede andere Maßnahme – bis der Schacht dauerhaft gesichert ist.

Häufige Fragen

Warum ist eine Kröte in meinem Keller?

Im Herbst suchen Kröten, Frösche und Molche frostfreie, feuchte Verstecke für den Winter. Dabei fallen sie in Lichtschächte, Kellerabgänge und Kellertreppen und kommen aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Durch offene Kellerfenster und Spalten gelangen sie auch in den Keller selbst. Sie suchen nichts Bestimmtes bei Ihnen – sie sind in eine Falle geraten.

Darf ich eine Kröte aus dem Lichtschacht holen?

Ja. Alle heimischen Amphibien sind besonders geschützt, das Verbot richtet sich gegen Fangen, Verletzen und Töten. Ein Tier aus einer Falle zu befreien und in der Nähe wieder auszusetzen, ist das, was Naturschutzverbände ausdrücklich empfehlen. Verboten ist, es mitzunehmen, zu halten oder weit weg auszusetzen.

Was mache ich mit der Kröte im Keller, wenn es draußen friert?

Nicht in den Frost setzen. Legen Sie die Kröte in einen Karton mit Luftlöchern und feuchtem Laub oder feuchter Erde und stellen Sie ihn an einen kühlen, frostfreien Ort wie einen unbeheizten Keller oder eine Garage. Bei der nächsten milden, feuchten Witterung setzen Sie sie abends draußen in einen Laub-, Reisig- oder Holzhaufen.

Ist eine Kröte giftig?

Die Erdkröte gibt aus den Drüsen hinter den Augen ein Hautsekret ab, das Schleimhäute reizt. Anfassen ist für Menschen ungefährlich, danach aber Hände waschen und nicht in die Augen fassen. Hunde, die eine Kröte ins Maul nehmen, speicheln oft stark: Maul mit Wasser von der Seite ausspülen und bei Zittern, Erbrechen oder anhaltendem Speicheln zum Tierarzt.

Wie unterscheide ich Kröte und Frosch?

Die Erdkröte ist gedrungen, hat eine trockene, warzige Haut und große Drüsen hinter den Augen, sie läuft mehr, als dass sie hüpft. Der Grasfrosch hat glatte, feuchte Haut, einen dunklen Fleck hinter dem Auge und springt weit. Beide sind harmlos und beide besonders geschützt.

Wie sichere ich einen Lichtschacht gegen Kröten und Molche?

Den Gitterrost mit einem feinmaschigen Gewebe abdecken, zum Beispiel einer Lichtschachtabdeckung aus Aluminium- oder Edelstahlgewebe. Zusätzlich ein raues Holzbrett schräg in den Schacht stellen, an dem hineingefallene Tiere hinausklettern können. Kellertreppen bekommen ein Brett als Rampe am Rand oder eine niedrige Sperre am oberen Absatz.

Was ist ein schwarzer Molch mit orangem Bauch?

Meist ein Bergmolch in seiner Landtracht. An Land ist er dunkelgrau bis fast schwarz und hat einen ungefleckten, leuchtend orangen Bauch. Der Teichmolch ist an Land eher bräunlich und hat einen gelblich-orangen Bauch mit dunklen Flecken. Beide trocknen im Keller schnell aus und sollten bald an einen feuchten Platz draußen.

Darf ich einen Feuersalamander im Keller anfassen?

Besser nicht mit bloßen Händen. Sein Hautsekret reizt Schleimhäute, und vor allem kann der Pilz Batrachochytrium salamandrivorans, der Salamander tötet, über Hände, Schuhe und Werkzeug verschleppt werden. Feuersalamander mit nassen Einmalhandschuhen oder in einem Gefäß hinaustragen und nahe dem Fundort in feuchtes Laub setzen. Tote Salamander der Naturschutzbehörde melden.

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