Blattläuse, Schnecken, Schildläuse, Thripse und mehr: Gartenschädlinge erkennen, biologisch bekämpfen und Nützlinge gezielt fördern – alle Ratgeber auf einen Blick.
Unkrautvernichter 2026: Nach dem Glyphosat-Aus zeigt diese Kaufberatung, welche Produkte noch zugelassen sind – Pelargonsäure, Essigsäure, Eisen gegen Moos, thermisch und mechanisch – und welches Mittel für welchen Einsatzort taugt.
Giersch bekämpfen mit System: die Pflanze sicher an der Drei-drei-drei-Regel erkennen, Rhizome mit der Grabegabel ausgraben, Fläche verdämmen – und warum Sie Giersch auch essen können.
Grünbelag an der Fassade entfernen: warum Hochdruckreiniger an Putz und WDVS riskant sind, wie Sie Algen und Moos schonend abwaschen und der Hauswand dauerhaft vorbeugen.
Braune oder gelbe Flecken im Rasen? So erkennen Sie, ob Trockenheit, Hundeurin, Dünger, Pilze oder Engerlinge die Ursache sind – mit Diagnose-Tabelle und Lösungen.
Moos auf dem Dach entfernen: schonend mechanisch abbürsten, Sicherheitsregeln gegen Absturz, Grünbelagentferner, Kupferband zum Vorbeugen und was die Dachreinigung kostet.
Moos entfernen auf Terrasse und Pflaster: mechanisch, mit Hochdruckreiniger und zugelassenem Grünbelagentferner. Grünbelag entfernen, Rechtslage und dauerhaft vorbeugen.
Unkraut entfernen 2026: mechanische und thermische Methoden, die neue Rechtslage rund um Glyphosat und das Essig-Verbot auf Pflaster – und was noch erlaubt ist.
Unkraut zwischen Pflastersteinen dauerhaft entfernen: mechanisch, thermisch und mit zugelassenen Mitteln. Warum Essig und Salz auf Pflaster verboten sind.
Garten am Haus naturnah und klimafest gestalten: Planung, Gartenstile, Pflanzen, Rasen, Hochbeet und gemütliche Terrasse. Der große Ratgeber mit Problemen und Lösungen.
Rasen anlegen und pflegen: richtige Rasensamen, Aussaat im Frühjahr, Pflegekalender mit Mähen, Düngen und Vertikutieren. Lösungen gegen Moos, Unkraut und Trockenheit.
Apfelwickler bekämpfen und wurmstichige Äpfel verhindern: Schadbild und Flugzeit erkennen, mit der Pheromonfalle den Spritztermin bestimmen und Obstmaden biologisch mit Granulovirus, Trichogramma und Nematoden eindämmen.
Kartoffelkäfer bekämpfen: gelb-schwarze Käfer, orange Larven und Eigelege erkennen und biologisch mit Absammeln, Bacillus thuringiensis und Gesteinsmehl loswerden.
Kohlweißling bekämpfen: Großen und Kleinen Kohlweißling, grüne Raupen und gelbe Eigelege erkennen und mit Kulturschutznetz, Absammeln, Bacillus thuringiensis und Schlupfwespen loswerden.
Buchsbaumzünsler erkennen und wirksam bekämpfen: Frassschäden, Pheromonfallen zum Monitoring und Bacillus thuringiensis (Bt aizawai) als bienenschonende Hauptmethode.
Dickmaulrüssler bekämpfen: Buchtenfraß der Käfer und Wurzelschaden der Larven erkennen und mit HB-Nematoden, Leimgürteln und Nachtsammeln biologisch eindämmen.
Engerlinge im Rasen bekämpfen: Arten an Größe und Kriechverhalten erkennen, den geschützten Rosenkäfer schonen und schädliche Larven biologisch mit HM-Nematoden loswerden.
Japankäfer erkennen an fünf weißen Haarbüscheln je Körperseite, vom Gartenlaubkäfer unterscheiden, korrekt melden und Engerlinge im Rasen biologisch mit Nematoden eindämmen.
Die marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) erkennen, von heimischen Stinkwanzen unterscheiden und die invasive Stinkwanze im Herbst schonend aus der Wohnung fernhalten.
Weiße Fliege an Zimmerpflanzen & im Gewächshaus erkennen und bekämpfen – mit Gelbtafeln, Neem-Öl, Kaliseife und Nützlingen wie der Schlupfwespe Encarsia formosa.
Wollläuse (Schmierläuse) an Zimmerpflanzen erkennen und wirksam bekämpfen – mit Alkohol, Schmierseife, Neem-Öl und Nützlingen wie dem Australischen Marienkäfer.
Thripse erkennen: silbrige Blattflecken, Kotkrümel, Gespinste – Symptome, Schadbilder und die häufigsten Thripsen-Arten in deutschen Gärten und Wohnungen.
Hornisse, Fledermaus, Igel – viele Tiere im Garten stehen unter Naturschutz. Welche Arten geschützt sind, was bei Verstößen droht und was Sie tun dürfen.
Igel im Garten schützen und fördern: Welche Gefahren Igeln drohen, wie man den Garten igelfreundlich gestaltet und was bei einem verletzten Igel zu tun ist.
Ratten und Mäuse im Kompost erkennen und dauerhaft vertreiben. Rattensichere Kompostbehälter, verbotene Materialien und Kompostiertechnik, die Schädlinge.
Spinnmilben in 21 Tagen loswerden: Neemöl, Raubmilben & 5 geprüfte Hausmittel. Schritt-für-Schritt-Anleitung gegen Befall an Rosen, Gemüse und Zimmerpflanzen.
Millionen Maikäfer fliegen 2026 in Hessen und Niedersachsen. Was hinter dem Maikäferflug steckt, warum die Käfer früher erscheinen und was Gartenbesitzer.
Blattläuse, Schnecken, Schildläuse und Thripse gehören zu den häufigsten Pflanzenschädlingen in deutschen Gärten. Besonders Blattläuse können sich in kurzer Zeit massenhaft vermehren und ganze Pflanzentriebe schwächen. Im Hochbeet und Gewächshaus sind die Bedingungen für Schädlingsbefall oft noch günstiger – enge Bepflanzung und erhöhte Temperaturen fördern die Ausbreitung. Der Ratgeber zu Schädlingen im Hochbeet zeigt, wie man gezielt vorsorgt.
Biologischer Pflanzenschutz ist in den meisten Fällen wirksamer und umweltschonender als Chemie: Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen halten Schädlingspopulationen natürlich im Gleichgewicht. Wer außerdem geschützte Tierarten wie den Igel im Garten beherbergt, sollte die gesetzlichen Regelungen kennen – denn Igel stehen unter Naturschutz. Alle Ratgeber erklären Schritt für Schritt, wie Erkennen, Bekämpfen und Vorbeugen gelingt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Schädlinge befallen deutsche Gärten am häufigsten?
Zu den häufigsten Gartenschädlingen in Deutschland zählen Blattläuse, Schnecken, Schildläuse, Thripse und Spinnmilben. Blattläuse treten besonders von April bis Juni massenhaft auf und schädigen Triebe, Blüten und Blätter. Schnecken sind nach Regenphasen eine ernste Bedrohung für Gemüsebeete und Jungpflanzen.
Wie bekämpfe ich Blattläuse ohne Chemie?
Blattläuse lassen sich wirksam mit einem starken Wasserstrahl abspritzen oder mit Neem-Öl-Lösungen behandeln. Besonders effektiv ist die gezielte Förderung natürlicher Feinde wie Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen. Außerdem helfen Mischkulturen mit Kapuzinerkresse oder Lavendel, Blattlausbefall vorzubeugen.
Wie schütze ich mich beim Gärtnern vor Zecken?
Tragen Sie beim Gärtnern lange Hosen, geschlossene Schuhe und helle Kleidung, damit Zecken leichter sichtbar sind. Sprühen Sie freiliegende Hautstellen mit einem DEET- oder Icaridin-haltigen Repellent ein. Kontrollieren Sie sich nach jedem Gartenaufenthalt gründlich – besonders Kniekehlen, Leistenbereiche und die Kopfhaut.
Was sind nützliche Gartentiere, die ich schützen sollte?
Marienkäfer, Florfliegen, Laufkäfer, Schlupfwespen und Igel sind wertvolle natürliche Schädlingsbekämpfer. Der Igel steht in Deutschland unter Naturschutz und darf weder gefangen noch gestört werden. Viele dieser Nützlinge profitieren von strukturreichen Gärten mit Totholzhaufen, Hecken und Wildblumenstreifen.
Wie vermeide ich Schnecken im Gemüsebeet?
Bewährt haben sich Schneckenzäune aus Kupferband oder Wellblech rund um Beete sowie Kaffeesat als abschreckende Streuschicht. Gießen Sie abends möglichst wenig, da Feuchtigkeit Schnecken anlockt. Im Hochbeet reduziert eine erhöhte Konstruktion den Schneckenbefall erheblich; zusätzlich helfen Nematoden der Art Phasmarhabditis hermaphrodita als biologisches Mittel.
Welche Pflanzen vertreiben Schädlinge natürlich?
Lavendel, Basilikum, Rosmarin und Minze wirken als natürliche Repellents gegen verschiedene Insekten. Kapuzinerkresse zieht Blattläuse von Nutzpflanzen ab und dient als Fangpflanze. Tagetes (Studentenblumen) produzieren Wurzelexsudate, die bodenbürtige Schädlinge wie Nematoden und Wurzelfliegen fernhalten.
Wann ist ein Schädlingsbefall im Garten meldepflichtig?
Bestimmte Quarantäneschädlinge wie der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) oder die Kirschessigfliege bei Massenbefall sind in Deutschland meldepflichtig. Wenden Sie sich bei Verdacht an das zuständige Pflanzenschutzamt Ihres Bundeslandes. Gängige Gartenschädlinge wie Blattläuse oder Schnecken unterliegen keiner Meldepflicht.